Störungen im Darm.

Solange sich unser Darm nicht unangenehm meldet, können wir davon ausgehen, dass es ihm gut geht und er zufrieden ist. Ansonsten macht er sich mit allen Mitteln bemerkbar. Wenn ihm das Essen nicht bekommt und er eine Lebensmittelvergiftung befürchtet, so wirft er es umgehend mit Schwung, wieder oben oder unten aus dem Körper.

Das ist eine lebensrettende Maßnahme, da das Essen ja mit Botulismus Giften belastet sein kann und auch im schlimmsten Falle zum Tode führen kann, besonders in südlichen, warmen Ländern. Es sind Chlostridium botulinum, die durch ihre äußerst giftigen Ausscheidungen so gefährlich sind.

Die ersten Anzeichen sind Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen, Schwindel und große Pupillen. Da das Gift die Nerven lähmt, kann das Auge sich nicht mehr an die Helligkeit anpassen und die Pupillen bleiben groß.

Die Haut wirkt grünlich, da die Niere ja auch nicht richtig arbeiten kann. Eine Überprüfung in der Praxis mit meinen Aura – Testern bestätigt den Befund und je nach Schwere der Erkrankung, muss der Patient sofort in eine Klinik.

Ausgelöst werden die Beschwerden durch festverschweißte Lebensmittel, deren Haltbarkeitsdatum überschritten ist, aber auch, wenn Essensreste zu lange im Kühlschrank aufbewahrt worden sind.

Da diese Chlostridien nur ohne Sauerstoff (Anaerobier) leben können, bilden sie sich in fest aufeinander liegenden Lebensmitteln, z.B. bei  Käse und bei Wurstscheiben, aber auch in fest verschlossenen Behältern.

Sie bilden ein Gas, so dass die Verpackung sich wölbt. Dann ist höchste Vorsicht geboten und es bleibt nur der Mülleimer.

Auch Bakterien und Keime können schwere Darmstörungenverursachen.

Sie werden durch Lebensmittel und unsauberes Wasser aufgenommen.

Jeder kennt das Problem im Urlaub, aber auch hier zu Lande. Können die Erreger nicht ausgeleitet werden, so kann es zu chronischen Leiden führen bis hin zumDarmkrebs.

Er wird in vielen Fällen von einer Amöben- oder Shigellenruhr verursacht.

Diese Erreger knabbern die Schleimhäute im Darm an und es kommt zu Blutungen und Schleimauflagen im Stuhlgang. Bemerkbar machen sie sich mit Dauerdurchfall, Juckreiz am Po und mit Hämorrhoiden.

Hat sich ein Patient infiziert, so sollte die ganze Familie mit behandelt werden, auch die Haustiere,  da dieErreger ansteckend sind.

Es gibt natürlich noch etliche Erreger und Keime, die böse Überraschungen auslösen können. Darum ist eine gründliche Diagnose so wichtig, damit die nötigen Schritte eingeleitet werden können.

Eine Testung in der Praxis zeigt deutlich, auf welche Erregerschwingungen der Patient reagiert, auch bei chronischen Befunden. Eine elektronische Ausleitung der Fehlschwingungen kann schon Erleichterung bringen.

In  China auf der Mauer
Wenn ich in Urlaub fahre, nehme ich grundsätzlich meine „Magen Darm“ Sprühflasche mit, um direkt über das Essen zu sprühen oder bei Bedarf auch in den Mund und in die Getränke.

Bei meiner Reise nach China hatte ich nur meine Fläschchen zur Vorsorge dabei, aber ich habe keine Probleme bekommen, im Gegensatz zu den anderen Mitreisenden.

Selbst den Flug in 12000 Meter Höhe und die Kontrollen am Flughafen haben die Fläschchen gut überstanden.
Ich wünsche Ihnen eine gute Sommer-und Reisezeit.

Herzlichst
Heidemarie Klinger

 

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